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MPU ab 1,6 Promille · Schwellenwert, Abstinenzfrage und Vorbereitung

MPU ab 1,6 Promille: Vorbereitung, Abstinenz und Fahrradfall richtig einordnen

Eine MPU ab 1,6 Promille ist kein gewöhnlicher Alkohol-MPU-Fall. Der Wert ist im Fahrerlaubnisrecht ein eigener Auslöser für erhebliche Fahreignungszweifel. Entscheidend ist nicht nur, dass Alkohol im Spiel war, sondern dass der konkrete Promillewert Fragen nach Alkoholgewöhnung, Risikowahrnehmung, Trennungsvermögen, Kontrollfähigkeit und stabiler Veränderung aufwirft.

Diese Seite ist exakt auf den Fall 1,6 Promille oder mehr ausgerichtet: Alkoholfahrt mit Pkw, Fahrradfahrt mit 1,6 Promille, behördliche MPU-Anordnung, Abstinenzfrage, Nachweisstrategie und psychologische Gesprächsvorbereitung. Für die allgemeine Alkohol-MPU finden Sie die übergeordnete Einordnung unter MPU wegen Alkohol.

Schwellenwert 1,6‰ eigene Bewertungslogik statt allgemeiner Alkoholtext
Abstinenz oder Änderung? Nachweisstrategie nicht pauschal, sondern fallbezogen
Auch beim Fahrrad 1,6 Promille können auch ohne Pkw zur MPU führen
Vorbereitung ab Aktenlage Promillewert, Tatkontext, Vorgeschichte und Unterlagen

Kurz erklärt

MPU nach 1,6 Promille: Was tun?

Nach einer Alkoholfahrt oder Fahrradfahrt mit 1,6 Promille oder mehr sollte zuerst die behördliche Ausgangslage geprüft werden: Welche Blutalkoholkonzentration wurde festgestellt? Ging es um Pkw, Fahrrad, E-Scooter oder ein anderes Fahrzeug? Liegt bereits eine MPU-Anordnung vor? Gibt es ein Strafverfahren, eine Fahrerlaubnisentziehung, frühere Auffälligkeiten oder Hinweise auf Alkoholgewöhnung? Erst danach lässt sich seriös entscheiden, ob eine Abstinenz bei der 1,6-Promille-MPU, eine kontrollierte Trinkveränderung, eine längere Vorbereitung oder eine gezielte MPU-Simulation erforderlich ist.

Schwellenwert statt Zufall

Warum 1,6 Promille eine eigene MPU-Logik auslösen

Bei 1,6 Promille geht es nicht nur um die Frage, ob jemand Alkohol getrunken hat. Die Begutachtung interessiert, wie es möglich war, mit einer so hohen Alkoholisierung noch am Straßenverkehr teilzunehmen, welche Rolle Alkohol zuvor im Alltag hatte und weshalb künftig keine vergleichbare Situation mehr zu erwarten ist. Genau hier scheitern viele Betroffene, wenn sie den Wert nur als einmaligen Ausrutscher beschreiben.

1

Der Wert hat Beweisgewicht

1,6 Promille gelten als starker Hinweis darauf, dass Trinkmenge, Toleranzentwicklung und Risikowahrnehmung näher aufgeklärt werden müssen. Die Vorbereitung muss deshalb beim tatsächlichen Promillewert beginnen.

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„Fahrzeug“ ist nicht nur Pkw

Die MPU Fahrrad 1,6 Promille ist ein eigener Praxisfall. Auch eine Fahrradfahrt kann Fahreignungszweifel auslösen, wenn künftig eine Trunkenheitsfahrt mit Kraftfahrzeug zu befürchten ist.

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Keine automatische Entlastung

„Ich bin nur kurz gefahren“ oder „ich habe mich noch normal gefühlt“ hilft selten. Gerade das vermeintliche Funktionieren bei 1,6 Promille kann in der MPU kritisch nachgefragt werden.

4

Keine automatische Lösung

Auch Abstinenz allein ersetzt keine Aufarbeitung. Nachweise müssen zur Diagnose- und Falllogik passen und im Gespräch überzeugend erklärt werden.

Rechtsgrundlage richtig verstehen

Bei 1,6 Promille wird nicht Ihre Entschuldigung geprüft, sondern Ihre Fahreignungsprognose

1,6‰ Schwellenwert für die medizinisch-psychologische Klärung nach einer Fahrt im Straßenverkehr

Fachlich wichtig: Der Wert bedeutet nicht, dass die Begutachtung schon entschieden ist. Er bedeutet, dass die Zweifel an der Fahreignung so erheblich sind, dass sie durch ein Gutachten geklärt werden müssen. Die Vorbereitung muss deshalb auf Prognose, Veränderung und Nachvollziehbarkeit ausgerichtet werden.

BAK

Blutalkoholkonzentration

Maßgeblich ist der festgestellte Blutalkoholwert. Für die Vorbereitung sind Messwert, Tatzeit, Rückrechnung, Trinkverlauf und subjektive Wahrnehmung des eigenen Zustands relevant.

AAK

Atemalkohol

Auch eine Atemalkoholkonzentration von 0,8 mg/l oder mehr kann die entsprechende MPU-Fragestellung auslösen. Die konkrete Aktenlage entscheidet, was später geprüft wird.

Rad

Fahrradfall

Eine Fahrradfahrt mit 1,6 Promille ist nicht harmlos, nur weil kein Pkw geführt wurde. Bewertet wird, ob das gezeigte Trinkverhalten künftig auch eine Kraftfahrt unter Alkohol erwarten lässt.

MPU

Gutachtenziel

Die MPU soll klären, ob die frühere Auffälligkeit ausreichend verstanden, bearbeitet und durch stabile Veränderung für die Zukunft entschärft wurde.

Fachliche Fallanalyse

Die 1,6-Promille-MPU wird nicht mit allgemeinen Alkoholantworten bestanden

Wer mit 1,6 Promille oder mehr auffällt, muss erklären können, wie dieser Wert zustande kam, warum die Fahrt trotzdem begonnen wurde und welche Veränderung seitdem konkret erfolgt ist. Eine seriöse 1,6 Promille MPU Vorbereitung setzt deshalb nicht bei Musterfragen an, sondern bei der Rekonstruktion des Einzelfalls.

Dazu gehören Trinkmenge, Trinkdauer, Anlass, Selbstwahrnehmung, soziale Situation, Entscheidung zur Fahrt, bisheriger Alkoholkonsum, mögliche frühere Auffälligkeiten, behördliche Fragestellung und vorhandene Unterlagen. Erst daraus entsteht eine belastbare Vorbereitung auf die Begutachtungskriterien.

Fachliche Fallanalyse nach 1,6 Promille im MPU Fachzentrum

Begutachtungslogik

Was bei einer MPU ab 1,6 Promille tatsächlich geprüft wird

Die Begutachtung prüft nicht nur die Fahrt. Sie prüft die Bedeutung der Fahrt für Ihre künftige Fahreignung. Die entscheidenden Fragen sind: War der Vorfall Ausdruck eines riskanten Trinkmusters? Gab es Kontrollverlust? Wurde Alkohol und Verkehr nicht ausreichend getrennt? Ist die Veränderung heute stabil genug?

1

Trinkmuster vor dem Vorfall

Wie häufig wurde getrunken? In welchen Mengen? Gab es Anlass-, Wochenend-, Stress- oder Gewohnheitstrinken? Der 1,6-Promille-Wert muss in eine nachvollziehbare Trinkgeschichte eingeordnet werden.

2

Selbstwahrnehmung bei hoher BAK

Wer bei 1,6 Promille noch fuhr, muss erklären können, weshalb die eigene Beeinträchtigung nicht gestoppt hat. Hier geht es um Alkoholgewöhnung, Risikoverkennung und Kontrollmechanismen.

3

Entscheidung zur Fahrt

Die Begutachtung fragt, warum keine Alternative genutzt wurde: Taxi, Abholung, Übernachtung, Schlüsselabgabe, Fahrrad stehen lassen oder Fahrtverzicht. Die damalige Entscheidung muss ehrlich aufgearbeitet werden.

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Veränderung seit dem Vorfall

Es reicht nicht, zu sagen, dass es nicht wieder vorkommt. Bewertet wird, was sich konkret verändert hat: Trinkregeln, Abstinenzentscheidung, soziales Umfeld, Stressverhalten und Verkehrsplanung.

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Nachweise und Plausibilität

Bei der Frage Abstinenz bei 1,6 Promille MPU kommt es auf Diagnose, Konsumgeschichte und Stabilität an. Nachweise müssen formal verwertbar und inhaltlich passend sein.

6

Gesprächssicherheit

In der Exploration wird kritisch nachgefragt. Wer nur fertige Antworten gelernt hat, wird bei Details zu Trinkmenge, Zeitablauf, Veränderung und Rückfallstrategie schnell unsicher.

Abstinenzfrage

Abstinenz bei 1,6 Promille MPU: notwendig, sinnvoll oder falsch eingeordnet?

Eine der wichtigsten Fragen nach 1,6 Promille lautet: Muss ich abstinent leben und Abstinenznachweise vorlegen? Eine pauschale Antwort wäre fachlich unseriös. Der Promillewert ist stark, aber nicht der einzige Faktor. Entscheidend sind Konsummuster, Vorgeschichte, Kontrollverlust, mögliche Alkoholproblematik, medizinische Befunde, bisherige Veränderung und die Fragestellung der Begutachtungsstelle.

A

Abstinenz kann erforderlich sein

Bei Hinweisen auf Alkoholabhängigkeit, Kontrollverlust, wiederholte hohe Trinkmengen oder instabile Konsumkontrolle kann Abstinenz die naheliegende Strategie sein. Dann zählen lückenlose, verwertbare Nachweise.

B

Kontrolliertes Trinken ist nicht automatisch tragfähig

Wer kontrollierten Alkoholkonsum darstellen möchte, muss erklären können, warum gerade diese Strategie im konkreten Fall belastbar ist. Bei 1,6 Promille wird das besonders streng hinterfragt.

C

Nachweise ersetzen keine Aufarbeitung

Selbst gute Laborwerte helfen nur, wenn sie zur persönlichen Veränderung passen. Die MPU will verstehen, warum sich das frühere Risiko nicht wiederholt.

Fahrrad und 1,6 Promille

MPU Fahrrad 1,6 Promille: Warum auch ohne Autofahrt Fahreignungszweifel entstehen

Viele Betroffene sind überrascht, wenn eine Fahrradfahrt mit 1,6 Promille oder mehr zu Problemen mit der Fahrerlaubnis führt. Der Kern ist nicht das Fahrrad als solches. Der Kern ist die Frage, ob die Fahrt ein Trink- und Entscheidungsverhalten zeigt, das künftig auch beim Führen eines Kraftfahrzeugs gefährlich werden kann.

Nicht verharmlosen

„Ich bin doch nur Fahrrad gefahren“ ist in der MPU regelmäßig keine tragfähige Erklärung. Auch ein Fahrrad ist Verkehrsteilnahme.

Übertragung auf Kraftfahrzeuge

Geprüft wird, ob das gezeigte Verhalten erwarten lässt, dass künftig auch ein Pkw, Motorrad oder anderes Kraftfahrzeug unter Alkoholeinfluss geführt werden könnte.

Trennungsvermögen erklären

Die Vorbereitung muss herausarbeiten, ob Alkohol und Verkehr heute zuverlässig getrennt werden – nicht nur theoretisch, sondern praktisch im Alltag.

Veränderung stabilisieren

Gerade im Fahrradfall muss nachvollziehbar werden, warum dieselbe Entscheidungsdynamik künftig nicht wieder entsteht.

1,6 Promille MPU Vorbereitung

So wird ein 1,6-Promille-Fall prüffähig vorbereitet

Die Vorbereitung muss den konkreten Schwellenwert ernst nehmen. Sie darf weder dramatisieren noch verharmlosen. Sie muss zeigen, ob die frühere Auffälligkeit verstanden wurde, welche Veränderung eingetreten ist und ob die heutige Fahreignung stabil begründet werden kann.

1

Aktenlage und Wert klären

Blutalkoholwert, Zeitpunkt, Fahrzeugart, Polizeibericht, Strafbefehl, Fahrerlaubnisakte und behördliche Fragestellung werden eingeordnet. Ohne diese Basis bleibt die Vorbereitung zu allgemein.

2

Trinkverlauf rekonstruieren

Die Trinkmenge muss plausibel sein. Unrealistische Angaben fallen auf. Die Vorbereitung prüft, ob die eigene Darstellung mit dem gemessenen Wert vereinbar ist.

3

Ursachen statt Ausreden

Die MPU akzeptiert keine bloße Entschuldigung. Es muss verständlich werden, welche persönlichen, sozialen oder situativen Faktoren die Fahrt möglich gemacht haben.

4

Strategie: Abstinenz oder Kontrolle

Die richtige Linie wird nicht geraten. Sie wird aus Konsumgeschichte, Risikoanalyse, Nachweislage und Begutachtungslogik abgeleitet.

5

Nachweise einbauen

Abstinenzprogramme, EtG, Laborwerte, ärztliche Unterlagen oder sonstige Belege müssen formal verwertbar und zeitlich sinnvoll sein.

6

Exploration simulieren

In der Simulation zeigt sich, ob die Erklärung auch bei kritischen Nachfragen trägt. Das ist bei 1,6 Promille besonders wichtig.

Häufige Fehler

Warum 1,6-Promille-Fälle trotz Vorbereitung negativ ausgehen können

Ein negatives Gutachten entsteht häufig nicht wegen fehlender Reue, sondern wegen fehlender fachlicher Tiefe. Bei 1,6 Promille reicht es nicht, den Fehler zuzugeben. Die Begutachtung will eine nachvollziehbare Risikoanalyse und eine stabile Zukunftsstrategie sehen.

Der Wert wird kleingeredet

Wer 1,6 Promille als bloßen Ausrutscher darstellt, ohne Trinkmuster und Entscheidung zur Fahrt zu erklären, wirkt nicht ausreichend aufgearbeitet.

Die Trinkmenge passt nicht

Ungenaue oder unrealistische Angaben zum Trinkverlauf beschädigen die Glaubwürdigkeit. Gerade hohe Werte müssen plausibel rekonstruiert werden.

Abstinenz wird falsch verstanden

Abstinenz ist kein rhetorisches Argument, sondern eine Lebens- und Nachweisentscheidung. Sie muss stabil, begründet und überprüfbar sein.

Fahrradfall wird unterschätzt

Wer die Fahrradfahrt verharmlost, übersieht die eigentliche Fragestellung: Kann Alkohol künftig sicher von jeder Verkehrsteilnahme getrennt werden?

Zu frühe Begutachtung

Ohne ausreichende Stabilität, Nachweise und Gesprächssicherheit kann ein schneller Termin zusätzliche Kosten und ein negatives Gutachten verursachen.

Auswendig gelernte Antworten

Bei 1,6 Promille wird detailliert nachgefragt. Standardantworten brechen häufig zusammen, wenn Trinkverlauf und Veränderung konkret werden.

Klare Einordnung im Alkohol-Cluster

Diese Seite behandelt ausschließlich den 1,6-Promille-Fall

Damit Sie die richtige Information finden, trennen wir die Alkohol-Anlässe bewusst sauber. Diese URL ist für den Schwellenwert MPU ab 1,6 Promille optimiert. Andere Alkoholkonstellationen werden auf eigenen Seiten vertieft, damit keine Vermischung entsteht.

MPU wegen Alkohol übergeordnete Alkohol-Seite

MPU wegen Alkohol

Die allgemeine Einstiegsseite zur Alkohol-MPU mit Gesamtüberblick über Trinkmuster, Nachweise und Vorbereitung.

Überblick öffnen
MPU bei wiederholten Alkoholfahrten

Wiederholte Alkoholfahrten

Wenn nicht nur der Wert, sondern die Wiederholung im Mittelpunkt steht, verschärft sich die Prognosefrage.

Wiederholungsfall ansehen
MPU nach Alkoholfahrt mit Unfall

Alkoholfahrt mit Unfall

Bei einem Unfall kommen Verantwortung, Gefährdung, Schadensfolgen und Risikoeinsicht stärker in die Bewertung.

Unfallkonstellation ansehen

Team im MPU Fachzentrum

Drei Blickwinkel auf den 1,6-Promille-Fall

Die MPU ab 1,6 Promille ist kein reines Wissensproblem. Sie verbindet rechtliche Ausgangslage, suchtbezogene Aufarbeitung, Nachweise, Verhalten im Straßenverkehr und psychologische Darstellung. Deshalb wird der Fall im MPU Fachzentrum mehrdimensional betrachtet.

Dario Sinatra vom MPU Fachzentrum

Dario Sinatra

Suchtbezogene Einordnung, Trinkmuster, Alkoholgewöhnung, Abstinenzstrategie, Ursachenanalyse und Rückfallvermeidung bei hohen Promillewerten.

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Daniel Mottmann vom MPU Fachzentrum

Daniel Mottmann

Strukturierung der Darstellung, Vorbereitung auf kritische Nachfragen, MPU-Simulation und Prüfung der Gesprächssicherheit.

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Hasan Özdemir vom MPU Fachzentrum

Hasan Özdemir

Verkehrsbezogene Risikobewertung, Verantwortungsübernahme, Regelakzeptanz, Entscheidungsverhalten und Alltagssicherung.

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Fazit

Die 1,6-Promille-MPU verlangt eine belastbare Antwort auf eine konkrete Prognosefrage

Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wie erkläre ich den Vorfall möglichst gut?“ Die entscheidende Frage lautet: „Ist heute nachvollziehbar, warum aus dem damaligen 1,6-Promille-Fall künftig keine erneute alkoholbedingte Verkehrsteilnahme zu erwarten ist?“ Genau darauf muss die Vorbereitung ausgerichtet sein: Wert, Trinkmuster, Entscheidung zur Fahrt, Veränderung, Nachweise, Stabilität und Gesprächsdarstellung.

Der Schwellenwert ist der Ausgangspunkt

Bei 1,6 Promille geht es nicht um eine beliebige Alkoholauffälligkeit, sondern um einen Wert, der Trinkmuster, Risikoeinschätzung und Trennungsvermögen besonders erklärungsbedürftig macht.

Abstinenz muss fachlich passen

Ob Abstinenz erforderlich ist, hängt vom Einzelfall, der Vorgeschichte, der Nachweislage und der späteren Begutachtungslogik ab.

Fahrradfälle ernst nehmen

Auch ohne Pkw kann eine 1,6-Promille-Fahrt eine MPU-relevante Fahreignungsfrage auslösen.

Häufige Fragen

FAQ zur MPU ab 1,6 Promille

Diese Fragen decken die kaufnahen Suchanfragen ab, die Betroffene nach einer Alkoholfahrt oder Fahrradfahrt mit 1,6 Promille typischerweise stellen.

Muss ich bei 1,6 Promille immer zur MPU?

Wurde ein Fahrzeug im Straßenverkehr mit 1,6 Promille oder mehr geführt, ist regelmäßig ein medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen. Entscheidend ist, dass die Behörde nicht nur den Vorfall bewertet, sondern die daraus folgenden Zweifel an der Fahreignung klären lässt.

Was soll ich nach einer Alkoholfahrt mit 1,6 Promille zuerst tun?

Zuerst sollten behördliche Schreiben, Strafverfahren, Blutalkoholwert, Tatzeit, Fahrzeugart und vorhandene Unterlagen fachlich eingeordnet werden. Danach lässt sich klären, ob Abstinenznachweise, eine längere Vorbereitung oder eine gezielte Gesprächssimulation erforderlich sind.

Brauche ich bei einer MPU ab 1,6 Promille Abstinenznachweise?

Das hängt vom konkreten Fall ab. Bei 1,6 Promille prüft die Begutachtung besonders genau, ob riskanter Alkoholkonsum, Kontrollverlust, Alkoholgewöhnung oder fehlendes Trennungsvermögen vorliegen. In vielen Fällen können Abstinenznachweise sinnvoll oder notwendig sein; in anderen Fällen muss die Strategie fachlich sauber begründet werden.

Gilt die MPU ab 1,6 Promille auch beim Fahrrad?

Ja. Die 1,6-Promille-Grenze bezieht sich nicht nur auf Kraftfahrzeuge. Auch eine Fahrradfahrt mit 1,6 Promille oder mehr kann Fahreignungszweifel auslösen, weil geprüft wird, ob künftig auch das Führen eines Kraftfahrzeugs unter Alkoholeinfluss zu erwarten ist.

Warum reicht es nicht, den 1,6-Promille-Vorfall als Ausrutscher zu erklären?

Weil die Begutachtung nicht nur die einzelne Fahrt betrachtet. Ein Wert von 1,6 Promille wirft regelmäßig Fragen nach Trinkmuster, Alkoholgewöhnung, Risikobewertung, Selbstkontrolle und stabiler Veränderung auf. Wer den Vorfall nur relativiert, wirkt häufig nicht ausreichend aufgearbeitet.

Wie lange dauert eine 1,6-Promille-MPU-Vorbereitung?

Die Dauer hängt vom Konsummuster, der Vorgeschichte, der Nachweissituation und der erforderlichen Veränderungsstabilität ab. Kurzfristige Vorbereitung reicht bei 1,6 Promille häufig nicht, wenn Abstinenz, Lebensstiländerung oder eine belastbare Ursachenanalyse fehlen.

Direkter Kontakt zum MPU Fachzentrum

1,6-Promille-Fall fachlich einschätzen lassen, bevor der MPU-Termin zu früh kommt

Per WhatsApp, telefonisch oder über den Kontaktbereich – für Alkoholfahrt, Fahrradfahrt, Abstinenzfrage und Vorbereitung nach 1,6 Promille.

Wer nach 1,6 Promille zur MPU muss, braucht keine pauschale Alkoholberatung. Erforderlich ist eine präzise Einordnung: Was steht in der Fahrerlaubnisakte? Welche BAK wurde festgestellt? Ging es um Pkw, Fahrrad oder ein anderes Fahrzeug? Welche Nachweise fehlen? Ist Abstinenz die richtige Linie? Und ist die persönliche Veränderung bereits so stabil, dass eine positive Prognose realistisch begründet werden kann?

Das MPU Fachzentrum prüft Ihren Fall strukturiert und zeigt, welcher nächste Schritt sinnvoll ist – von der Einschätzung der Erfolgsaussichten über die Zeitplanung bis zur Simulation des psychologischen Gesprächs.

  • Schwellenwert 1,6‰ fachlich einordnen
  • Abstinenz- und Nachweisfrage klären
  • persönlich in Wesseling und online bundesweit
Beratungsteam des MPU Fachzentrums für 1,6-Promille-MPU, Abstinenzfrage und Vorbereitung
Erst den 1,6-Promille-Fall klären, dann den MPU-Termin planen.
MPU Fachzentrum

Bonner Straße 72

50389 Wesseling

DSGVO
TÜV und DEKRA als Beispiele amtlich anerkannter MPU-Begutachtungsstellen

Hinweis zu Begutachtungsstellen:

Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) wird in Deutschland von amtlich anerkannten Begutachtungsstellen durchgeführt (u. a. durch Organisationen wie TÜV und DEKRA, abhängig vom jeweiligen Standort). Das MPU-Fachzentrum ist keine Begutachtungsstelle und führt keine MPU durch. Unsere Vorbereitung dient der inhaltlichen Aufarbeitung Ihres Anlasses und der realistischen Vorbereitung auf die Exploration nach den maßgeblichen Bewertungskriterien.

TÜV | DEKRA


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